Hundepflege
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Mein erster Hund / Die Pflege

Die Hygiene und die Körperpflege!

Sauberkeit & Hygiene ist wie für den Mensch auch für den Hund Garant für Gesundheit und ein langes Leben. Zu den unabdingbaren Voraussetzungen für die Körperpflege gehören regelmäßiges bürsten und bei Bedarf auch mal Baden. Einige Pflegemaßnahmen müssen täglich, andere wiederum wöchentlich oder monatlich durchgeführt werden. Natürlich darf man auch hier nicht den täglichen Auslauf, einen Teil der körperlichen Gesundheit des Hundes vergessen.

Fangen wir mit dem Bürsten an..

Je nach Rasse muss der Hund 1-2 mal wöchentlich gebürstet werden. Das Bürsten dient dazu, Staub Schmutzreste oder Verunreinigungen, tote Haare und Schuppen zu entfernen. Während eines Fellwechsel das im Frühjahr und Herbst auftritt sollte Ihr Hund häufiger gebürstet werden, da er in dieser Zeit das dicke, dichte Unterhaar verliert. Bei langhaarigen Hunden können sich Haarknoten bilden die man nicht mit einem Kamm entfernen kann. Hierzu sollte man dann doch mal zur Schere greifen. Gebürstet wird vom Kopf zum Schwanz, immer in der selben Richtung und nicht gegen den Strich (die meisten Hunde haben das nicht gerne).  Durch das Bürsten wird die Haut auch gleichzeitig massiert, die Massage fördert die Durchblutung der Haut, beschleunigt dann Fellwechsel und stärkt sogar die Abwehr gegen Infektionen. 

Die Grundausstattung für die Fellpflege..

Bürste, Kamm mit Handgriff, Spezialstriegel für langes Haar, Striegelbürste, Elektrische  Haarschneidemaschine, Krallenschere und eine Schere. Selbstverständlich kommt es ganz auf die Hunderasse darauf an welches Gerät sie zur Pflege brauchen.

Das Baden..

Man kann einen Hund bereits im Alter von ca. 3 Monaten baden, was vor allem dann zu empfehlen ist, wenn er aus seinem Hundehaus kommt. Dabei sollte die Zimmertemperatur wenigstens 20 Grad haben sollte. Grundsätzlich sollten Sie ihren Hund so wenig wie möglich baden. Für kleiner Hunde kann man auf die Badewanne verzichten und nimmt statt dessen eine Waschschüssel. Beim baden in der Badewannen vergessen sie nicht einen Gleitschutz also eine Gummimatte hinein zu legen (2x ausgerutscht und sie bekommen ihren Hund nie wieder in die Wanne, da spreche ich aus Erfahrung). Die Wassertemperatur sollte zw. 35-40 Grad liegen. Den Hund zunächst völlig nass machen und reiben ihn dann mit einem speziellen Hundshampoo ein, evtl. eines das auch gleichzeitig gegen Parasiten wirkt. Beim Hundshampoo gibt es auch wieder Unterschiede, eines für langes Haar, eines für fette Haut und schwefelhaltiges gegen Schuppen. Jedoch kein Shampoo das wird Menschen benutzen und schon gar keine Kernseife.

Achten sie beim Einschäumen darauf, dass kein Shampoo in die Augen oder Ohren gelangt. Nicht vergessen: die Beine und Zehenzwischenräume (evtl. eine weiche Bürste verwenden). Danach gründlich den Hund mit klarem lauwarmen  Wasser abspülen.

Nach dem Baden..

Nehmen sie ihren Hund aus der Wanne und reiben sie ihn mit einem warmen Handtuch gut ab und frottieren ihn kräftig. Wenn sich ihr das gefallen lässt, können sie sogar einen, auf mittlerer Temperatur gestellten Haarföhn trocknen.  Das anschließende kämmen nicht vergessen. Nach einem solchen Bad sollte man darauf achten, dass der Hund sich nicht erkältet. Selbst wenn der Hund bereits trocken zu sein erscheint, bleibt er doch noch sehr empfindlich gegen Kälte. Vor allem in den kühleren Jahreszeiten sollte man nach einem Bad einige Stunden warten bis man wieder Gassi gehen kann. 

Die Ohrenpflege

Sie sollten die Ohren wöchentlich kontrollieren. Zum Sauberhalten gibt es spezielle Ohrreinigungsmittel. Keinesfalls sollten sie Wattestäbchen, Wasser oder Seife verwenden. Häufiges Ohrkratzen oder schütteln sind meist die Folge einer Erkrankung. Hierzu besuchen sie bitte den Tierarzt.

Die Augenpflege

Mindestens einmal wöchentlich sollten sie die Matzelchen im Augeninnenwinkel mit einem weichen Zellstofftuch entfernen. Bei einem ständigen Tränenfluss sollte man den Tierarzt konsultieren.

Die Zahnpflege

Überprüfen sie regelmäßig die Zähne ihres Hundes. Wenn sich der Hund gefallen lässt können sie auch eine spezielle Hundezahnpasta verwenden. Der Feind ist auch wie bei uns Menschen der Zahnstein, der nach und nach die Backen- und Fangzähne bedeckt, schlechten Mundgeruch verursacht, Zahnfleischentzündungen, ja bis hin zur Parodontose führen kann.

Die Krallenpflege 

Wenn der Hund Tag täglich auf harten Boden läuft, nützen sich die Krallen von alleine ab und werden dadurch in die richte Lage gebracht. Hat er aber nur wenig Auslauf und bewegt  sich überwiegen auf weichen Boden ( z.b: Teppichboden), dann muss man darauf achten, dass die Krallen regelmäßig geschnitten werden (hierzu bitte nur eine Spezialschere verwenden). Wenn man sich nicht sicher ist in der Handhabung einer Krallenschere gehen sie  in einen Hundesalon oder zum Tierarzt, denn die Gefahr dass man Weichteile verletzt oder es zu Blutungen kommt, ist vor allem bei dunklen Krallen sehr groß.

Die Pfotenreinigung

Die Pfoten sollten oft gereinigt werden, bei schlechtem Wetter oder Schnee täglich. Überprüfen sollte man auch, ob sich kleine Steinchen in den Zehenzwischenräume befinden oder auch ganz eklig sich Kaugummi an den Ballen bzw. im Fell klebt.

Die Körperhygiene & Fellpflege im Allgemeinen

Hier ist es wichtig das der Hund täglichen Auslauf also mind. 4-5 am Tag Gassi gehen kann. Mindesten einer dieser Spaziergänge sollte länger als eine halbe Stunde sein.

Die Fellpflege soll die Schönheit des Hundes zur Geltung bringen. Zu den Pflegemaßnahmen gehören Schur sowie Trimmen oder Ausdünnen der Haare mit der Hand oder einem kammartigen Trimmesser. Grundsätzlich kann man seinen Hund selber zurecht machen. Legt man aber Wert darauf, dass der Hund des Rassestandart entspricht, oder will man auf Ausstellungen gehen, sollte man dieses von einem Fachmann "verschönern" lassen.