
Hundschule / Welpen
Die Verhaltensentwicklung des Welpen
Seine ersten Lebenstage verschläft der Welpe zu 90% und die übrige Zeit verbringt er damit, die Zitzen seiner Mutter zu suchen. Nach ca. 3-4 Wochen fängt er langsam an, seine Umgebung zu erforschen und zu spielen. In der Folgezeit durchlebt er die kritische Phase seiner Sozialisation, die ihn stark für die Zukunft prägt.

Im Alter von 4 bis 5 Wochen zeigen Welpen schon Anzeichen von Gruppenverhalten und stürzen sich regelrecht z.B: gemeinsam auf einen Ball. Die Hierarchie, die sich später im Rudel wieder findet, wird jetzt spielerisch schon angelegt. Knurrend zeigen Welpen Aggressivität gegen alles, was ihnen ungewöhnlich oder fremd erscheint.

Das Spielen
Wie für Kinder ist auch für den Welpen das Spiel ein wesentliches Element seiner Entwicklung. Fast alle Elemente des Hundesverhaltens werden im Spiel sichtbar. Hier einige Beispiele: Das Lauern oder auflauern, die Verfolgung eines Putztuches und wenn dieser gestellt wird, wird er tot geschüttelt (das arme Putztuch). Jaulen & Bellen gehören natürlich dazu und begünstigen den Zusammenhalt und Koordinierung des Rudels. Nach Experten, hätte das fehlen von spielen, bei der Jagdtauglichkeit und seiner daraus weiter entwickelten Fähigkeit, unter Artgenossen, verhängnisvolle Folgen.

Mit 6-8 Wochen haben Welpen das ideale Alter, um Kontakte zum Menschen zu entwickeln. Haben sie keine Möglichkeit dazu oder nur mal kurz, besteht wenig Aussicht, dass sie sich gut anpassen oder gute Familienhunde zu werden. Es besteht sogar die Gefahr, dass sie scheu oder wild bleiben.
Im Allgemeinen verstehen sich Welpen aber auch "ausgewachsene Hunde" sehr gut mit Kindern. Da kleine Kinder und Welpen über den gleichen „Spieltrieb“ verfügen.
Welpen die mit Kindern spielen oder aufwachsen, entwickeln sich schneller und fügen sich besser in die menschliche Gemeinschaft ein. Erste Regel für das Kind, es darf den Welpen bzw. den Hund nicht ärgern oder als Spielzeug betrachten. Ein Kind sollte deshalb sehr früh lernen, wie es sich einem Hund gegenüber zu verhalten hat.

Man sollte den Welpen so früh wie möglich z.B.: an die Autofahrt oder auch an eine Bahnfahrt zu gewöhnen. Wenn man in die Stadt fahren möchte sollte man den Welpen auch mitnehmen oder ins Restaurant. Man sollte seinen Welpen frühzeitig mit den unterschiedlichsten Situationen konfrontieren, nur so kann er lernen, dass die Welt um ihn herum für ihn nicht bedrohlich ist. Ein gut sozialisierter Welpe bzw. Hund ist ein selbstsicherer Hund, der zumindest durch seine Umgebung nicht aus der Ruhe zu bringen ist.

Die Anfangserziehungsgrundlagen sind die gleichen wie bei einem schon etwas älteren Hundes.
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Die Erziehungsgrundlagen:
Wer seinen Hund erfolgreich erziehen und ausbilden will, muss Eigenschaften mitbringen. Bestimmte Eigenschaften wie Gerechtigkeitssinn, Verständnis und natürlich Autorität. Ebenso wichtig sind Selbstbeherrschung, Geduld und Liebe. Das Oberste Gebot ist bei der Erziehung die Gerechtigkeit, denn ein Hund kann es nicht verstehen, wenn Herrchen schlechte Laune hat und ihn deswegen tadelt.
Die Befehle sollten klar & energisch ausgesprochen werden und man sollte schon deutlich erkennen wer der Rudelführer ist, jedoch bitte ohne Brutalität.
Mit Geduld sollte man 4-6 mit denselben Übungen täglich von vorne beginnen.
Die Belohnungen:
Die einfachste Belohnung besteht darin, dass man mit zufriedener Stimme sagt: "gut gemacht", "Bravo" oder "Fein gemacht". Dabei das Streicheln des Hundes nicht vergessen z.B.: am Kopf oder an der Seite.
Bestrafen:
Bereits die deutliche Bekundung von Unzufriedenheit ist für den Hund schon Strafe genug. Es genügt wenn man die Stimme erhebt und sagt: "Pfui", "Das ist schlecht" o.ä.
Aber bitte niemals mit Gewalt. Hieraus können sich verhaltensgestörte Hunde entwickeln, die dann zu Angstbeißern werden können.
Die Allgemeine Erziehung:
Eine allgemeine Ausbildung findet schon sehr früh statt. Ab dem 2 Monat kann man damit anfangen, man muss nicht warten bis der Hund sein eigentliches Trainingsalter von 8-10 Mon. erreicht hat. Bedenken sollte man, dass je jünger der Hund, desto mehr Geduld braucht der Hundeführer.
Zur Welpenschule gibt es ein eigenes Thema, dass wir auch behandeln werden.
Von den ersten Spaziergängen an sollte der Hund Halsband und Leine tragen. Das Halsband sollte natürlich der Hundegröße angepasst sein. Für kleinere Hunde kann man auch Brustgeschirre verwenden.
Befehle & Grundgehorsam:
Die Sprache bzw. die Befehle sollten einfach sein und sollten sich auf ein bis Worte beschränken, die deutlich ausgesprochen werden, wobei man auf eine Silbe die Betonung legt. Hier mal ein Beispiel wie man nicht mit dem Hund sprechen sollte: " Willst Du dich mal hinlegen!" oder "Setzt dich jetzt mal hin". Der klare Befehl würde lauten: "Platz" oder "Sitz" hierbei ist es wichtig das Wort zu betonen.
Die einfachsten Begriffe die ein Hund beherrschen sollte:
"Sitz", "Platz", "Hier" oder "Komm", "Bei Fuß", "Bleib", "Aus"
Natürlich kommen im Laufe der Zeit weitere Befehle hinzu, weil es zum Beispiel der Alltag erfordert oder weil der Hund weiterführend ausgebildet werden soll.
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Die Philosophie von Hans Schlegel wird international von verantwortungsvollen Hundehaltern genutzt und im Alltag erfolgreich umgesetzt. Dabei setzt Hans Schlegel auf die fundierte Halterschulung und die Mensch-Hundebeziehung!
"Know-how kann man lernen. Ich habe es gelernt, weil ich einen tiefen Wunsch und einen großen Willen dazu hatte. In meinem Lernprogramm zeige ich Ihnen den Weg, den ich auf meiner eigenen Reise zum Know-how gegangen bin, ohne Sie dabei auf die falschen Abzweigungen und Seitenpfade zu lenken und Sie den irreführenden Meinungen scheinorientierter Menschen auszusetzen, die mich unterwegs unheimlich viel Zeit gekostet haben".
Hans Schlegel